Rhein-Erft-Kreis stärkt Spitzensport: CDU, SPD, GRÜNEN und FDP/FW beantragen Beitritt zum Olympiastützpunkt Rheinland und unterstützen Olympia-Bewerbung

12.03.2026

Die Fraktionen von CDU, SPD, GRÜNEN und FDP/FW im Kreistag des Rhein-Erft-Kreises haben am 19.02.2026 einen gemeinsamen Antrag gestellt, um der Regionalgemeinschaft "Olympiastützpunkt NRW/Rheinland" beizutreten. Für die Mitgliedschaft sollen außerplanmäßig
rund 5.000 Euro für das Haushaltsjahr 2026 zur Verfügung gestellt werden. Mit diesem Schritt wollen die antragstellenden Fraktionen die sportliche Infrastruktur in der Region  aufwerten und positionieren sich gleichzeitig klar für eine Austragung der
Olympischen und Paralympischen Spiele in Nordrhein-Westfalen.

Mit der Mitgliedschaft setzt der Kreis ein klares sportpolitisches, gesellschaftliches und regionalstrategisches Signal für die nachhaltige Förderung des Leistungs- und Spitzensports in der Region.
Der Olympiastützpunkt ist eine zentrale Einrichtung zur Betreuung von Bundeskaderathletinnen und -athleten sowie talentierten Nachwuchskräften. Durch den Beitritt erhält der Rhein-Erft-Kreis Zugang zu professionellen Unterstützungsstrukturen,
die von Trainingswissenschaft und Sportmedizin über Physiotherapie bis hin zur Psychologie und dualen Karriereplanung reichen. Dies verbessert die Rahmenbedingungen für leistungsorientierte Vereine und Talente vor Ort spürbar und stärkt die sportliche Infrastruktur nachhaltig.

Gregor Golland, Fraktionsvorsitzender der CDU im Rhein-Erft-Kreis erklärt hierzu: „Eine enge Kooperation mit dem Olympiastützpunkt unterstreicht die Bereitschaft des Rhein-Erft-Kreises, Verantwortung in einem landesweiten Sportnetzwerk zu übernehmen und aktiv zur Entwicklung eines leistungsfähigen Olympia-Standortes beizutragen.
Wir positionieren den Kreis frühzeitig als engagierten Partner. Wenn das Rheinland und Nordrhein-Westfalen die Chance auf Olympia haben, wollen wir aktiv an einer möglichen Bewerbung mitwirken und Verantwortung im landesweiten Verbund übernehmen.“

Neben der regionalen Förderung dient der Beitritt als strategisches Signal im Hinblick auf eine mögliche Bewerbung des Landes Nordrhein-Westfalen für die Olympischen und Paralympischen Spiele.
Insbesondere mit Blick auf die am 19.04.2026 anstehenden 17 Ratsbürgerentscheide in Städten wie Köln, Düsseldorf, Mönchengladbach und Leverkusen wollen die Fraktionen ein politisches Zeichen setzen.

Dierk Timm, Fraktionsvorsitzender der SPD dazu: „Der Beitritt des Rhein-Erft-Kreises zum Olympiastützpunkt Rheinland stellt eine strategisch sinnvolle Investition in die Zukunft des Sports, der Jugendförderung und der regionalen Entwicklung dar.
Wir senden damit aber auch eine weitreichende gesellschaftspolitische Botschaft: Eine Bewerbung hier im Rheinland hat unsere volle Unterstützung.“

Elmar Gillet erklärt als Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Kreistagsfraktion:
"Die Region rund um Köln bietet schon heute eine Infrastruktur, die Olympia möglich macht. Hier gibt es entsprechende Sportstätten bereits, die Verkehrsinfrastruktur muss zwar ertüchtigt werden, ist aber vorhanden.
Die Stadt und die Region können Großereignisse. Besser hier renovieren, als woanders neu bauen. Das ist nachhaltig."

„Olympische und Paralympische Spiele wären einen Riesenchance für Infrastruktur, Innovation und internationale Sichtbarkeit. Entscheidend ist für uns, dass Planung und Umsetzung wirtschaftlich vernünftig, transparent und nachhaltig erfolgen. Dann werden die Spiele langfristig Nutzen für unsere Kommunen, unsere Wirtschaft und die Menschen vor Ort bringen und können unserem Kreis - gerade in Zeiten des Strukturwandels - einen massiven Schub geben.“
so Ralph Bombis, FDP/FW-Kreistagsfraktionsvorsitzender im Rhein-Erft-Kreis.