CDU-Fraktion begrüßt einstimmigen Beschluss zum autonomen Fahren im Rhein-Erft-Kreis

06.07.2026

Die CDU-Kreistagsfraktion begrüßt den heute einstimmig gefassten Grundsatzbeschluss des Kreistages zur Einführung autonomer Fahrzeuge im öffentlichen Personennahverkehr. Mit dem Votum wird der Weg für das Projekt „Autonomes Fahren im Rheinischen Revier“ geebnet und ein wichtiger Impuls für die Mobilität der Zukunft im Rhein-Erft-Kreis gesetzt.
Die Jamaika-Koalition aus CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP hat die Initiative von Beginn an unterstützt und sieht in dem Vorhaben eine große Chance, den ÖPNV zukunftssicher, innovativ und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Insbesondere vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels und der Herausforderungen im ländlichen Raum bietet autonomes Fahren neue Perspektiven für ein leistungsfähiges Mobilitätsangebot.
Gregor Golland MdL, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, erklärt: „Mit dem heutigen einstimmigen Beschluss setzen wir ein starkes Signal für Innovation und Zukunftsfähigkeit im Rhein-Erft-Kreis. Autonomes Fahren kann dazu beitragen, Mobilitätsangebote zu verbessern, Versorgungslücken zu schließen und den öffentlichen Nahverkehr nachhaltig zu stärken. Gleichzeitig schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass unsere Region bundesweit eine Vorreiterrolle bei dieser Schlüsseltechnologie einnimmt.“
Nach der nun beschlossenen Grundsatzentscheidung soll zunächst eine Forschungs- und Entwicklungsphase starten, in der bis zu zehn autonome Fahrzeuge mit Sicherheitsfahrern erprobt werden. Die europaweite Ausschreibung ist für dieses Jahr vorgesehen. Nach erfolgreicher Erprobung und den erforderlichen Genehmigungen könnte ab Ende dieses Jahrzehnts der schrittweise Regelbetrieb mit bis zu 100 autonomen Fahrzeugen im Rhein-Erft-Kreis beginnen. Damit handelt es sich um ein langfristiges Zukunftsprojekt, das den öffentlichen Nahverkehr nachhaltig modernisieren und stärken soll.
Die CDU-Fraktion begrüßt insbesondere, dass das Projekt unter dem Vorbehalt einer umfassenden Förderung durch Bund und Land steht und die weitere Umsetzung eng begleitet wird. Ziel bleibt es, moderne Mobilität mit wirtschaftlicher Vernunft und einem hohen Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger zu verbinden.