Der Kreistag des Rhein-Erft-Kreises hat heute den Antrag der Koalitionsfraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP/FW zur Entwicklung einer Gesamtstrategie für die zukünftige Energie- und Dateninfrastruktur einstimmig beschlossen. Die Kreisverwaltung wird damit beauftragt, eine umfassende Studie zur Infrastruktur der Zukunft zu erarbeiten beziehungsweise in Auftrag zu geben.
Ziel der Studie ist es, auf Grundlage der bestehenden Raumperspektive die zukünftigen Bedarfe bei Strom-, Wärme-, Wasserstoff- und Datennetzen zu analysieren und Handlungsempfehlungen für den weiteren Ausbau zu entwickeln. Die Untersuchung soll eine belastbare Grundlage für politische Entscheidungen im Strukturwandel und für die Entwicklung des Rhein-Erft-Kreises zu einer klimaneutralen und wettbewerbsfähigen Wirtschafts- und Digitalregion schaffen.
Romina Plonsker, Fachsprecherin der CDU-Kreistagsfraktion für Umwelt, regionale Entwicklung und Energie, begrüßt den Beschluss: „Mit dem heutigen Beschluss stellen wir die Weichen für die Infrastruktur von morgen. Der Strukturwandel gelingt nur, wenn Energie- und Datennetze vorausschauend geplant und konsequent ausgebaut werden. Die Studie wird uns aufzeigen, welche Investitionen und Entscheidungen notwendig sind, damit der Rhein-Erft-Kreis auch künftig ein starker Wirtschafts- und Lebensstandort bleibt.“
Auch Gregor Golland, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, sieht in dem einstimmigen Votum ein starkes Signal: „Die breite Zustimmung im Kreistag zeigt, dass die Bedeutung einer leistungsfähigen Infrastruktur erkannt wird. Versorgungssicherheit, Digitalisierung und wirtschaftliche Entwicklung gehören zusammen. Mit diesem Beschluss tragen wir zur Grundlage einer strategischen und zukunftsorientierten Entwicklung unseres Kreises bei.“
Damit wird ein weiterer wichtiger Schritt unternommen, um den Rhein-Erft-Kreis als starken Wirtschafts-, Energie- und Digitalstandort für die kommenden Jahrzehnte zu sichern.

Empfehlen Sie uns!